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Malina
Die Frau - sie hat wie im Roman auch im Film keinen Namen - ist Schriftstellerin. Sie lebt in Wien mit einem Mann namens Malina zusammen, der ihr Halt und Alltagsvernunft gibt. Eines Tages trifft die Frau auf Ivan und stürzt in eine maßlose, ausschließliche Liebe, an der sie nur zerbrechen kann. Während sie immer deutlicher erfährt, dass der Mann solche radikalen Gefühle nicht erwidern kann, wird sie immer mehr Gefangene ihrer Träume und ihrer Wohnung in Wien, in der
...Die Frau - sie hat wie im Roman auch im Film keinen Namen - ist Schriftstellerin. Sie lebt in Wien mit einem Mann namens Malina zusammen, der ihr Halt und Alltagsvernunft gibt. Eines Tages trifft die Frau auf Ivan und stürzt in eine maßlose, ausschließliche Liebe, an der sie nur zerbrechen kann. Während sie immer deutlicher erfährt, dass der Mann solche radikalen Gefühle nicht erwidern kann, wird sie immer mehr Gefangene ihrer Träume und ihrer Wohnung in Wien, in der sie ständig Briefe und Manuskripte in Flammen setzt. Am Ende ist Malina nicht mehr ihr Beschützer, sondern vielleicht ihr Mörder. Schroeters Kamera (geführt von der bewundernswerten Elfi Mikesch) richtet sich unnachsichtig auf das Verfallen eines menschlichen Wesens, das durch einen absoluten Anspruch des Gefühls auf eine ebenso absolute Einsamkeit zurückgeworfen wird. Sie solle lernen, das Leben wie ein Spiel zu nehmen, rät ihr Ivan. Sie solle Ivan töten, meint Malina. Beides ist für die Frau undenkbar. Ihr bleibt bloß ein Verschwinden, das nur der Tod sein kann. Vermutlich konnte nur Isabelle Huppert dieser Kamera und dieser Geschichte standhalten.